Burger selber machen

Alles ĂŒber Burger

Der Burger – frĂŒher in liebloser Form eher ein Hauptprodukt der industriellen Fast-Food-Industrie gewesen – genießt er heute einen absoluten Hype. BurgerlĂ€den und Streetfood-Trucks mit vielfĂ€ltigen Angeboten schießen aus dem Boden und inzwischen gibt es fast schon zu viel Auswahl auf dem Markt. Auch Burger selber machen liegt im Trend.

Burger-Patty aus Rind, Chicken oder Veggie

Die wichtigste Zutat des Burgers ist das Patty. Es gibt es in zahlreichen Varianten: klassisch vom Rind, HĂ€hnchen-Brustfilet, vegetarisch aus Quinoa, GemĂŒse oder Linsen oder beispielsweise als Wild-Variante mit Hackfleisch vom Wildschwein oder Reh. Was alle Hack-basierten Pattys gemeinsam haben, ist jedenfalls die rundliche Form. Ein Burger-Patty hat ungefĂ€hr einen Durchmesser von 12-14 cm und ist ungefĂ€hr 1-2 cm hoch. Die reine Rinderhackfleisch-Variante des Burger-Pattys enthĂ€lt außer dem Fleisch maximal eine Prise Pfeffer und/oder Salz. Der Geschmack ist so unverfĂ€lscht.

Burger-Fleisch: Medium oder well-done?

Die Besonderheiten, die ein schmackhaftes Rindersteak mit sich bringt, können auch auf die Zubereitung eines Rindfleisch-Pattys angewandt werden. Das Rindfleisch-Hack hat in der Regel einen Fettanteil von 20 Prozent und kann – sofern es von der Frische-Theke oder direkt vom Metzger erworben wurde – auch bedenkenlos „medium“ gebraten werden. Geschmacklich ist diese Zubereitungsform sehr zu empfehlen. Das Fleisch ist hier nicht „totgebraten“ und hat einen volleren Geschmack. 

Die frischen Patties werden in der Pfanne angebraten. Medium ist unsere Empfehlung!

Nicht zuletzt erhĂ€lt das Fleisch diesen besonderen Geschmack durch das scharfe – also sehr heiße – anbraten des Burger-Patty. Das Hackfleisch karamellisiert dann regelrecht und es entstehen Aromastoffe, die zum unverkennbaren Geschmack eines „Medium“-gebratenen Burgers beitragen.


Klassische Burger

Hamburger – Die Basis

Warum der Hamburger „Hamburger“ heißt ist unbekannt. Die Mythen ranken sich dabei um Verbindungen zur Hansestadt Hamburg oder der amerikanischen Stadt Hamburg im US-Bundesstaat New York. Der Burger in Reinform enthĂ€lt – neben den zwei BrötchenhĂ€lften – das bereits erwĂ€hnt Patty, Salat, Ketchup und/oder Senf.

Cheeseburger – der Burger-Standard

Vom Hamburger zum Cheeseburger ist es kein besonders weiter weg, dennoch hat der Cheeseburger durch seinen KĂ€se einiges mehr zu bieten. Cheeseburger werden in der Regel mit Cheddar-KĂ€se belegt, können aber auch mit Emmentaler-KĂ€se bestĂŒckt werden. Cheddar ist ein aus Kuhmilch hergestellter KĂ€se, welcher traditionell seine Farbe durch Hinzugabe des Pflanzenfarbstoffs Annatto erhĂ€lt. Er ist besonders herzhaft im Geschmack und passt einfach perfekt zum Cheeseburger.

Es gibt unterschiedliche Strategien den Burger mit dem KĂ€se zu vereinen. Manche belegen das Patty bereits kurz nach dem Braten mit dem KĂ€se, so dass sich dieses mit dem leicht anschmelzenden KĂ€se verbindet – andere geben den KĂ€se erst beim Burger bauen – dem stapeln der Zutaten – mit hinzu.

Sind Burger Fast-Food?

Es kommt ganz darauf an: NatĂŒrlich kann man Burger auch bei McDonalds, Burger King & Co essen. Diese wĂŒrde ich genauso zu Fastfood zĂ€hlen wie typische Imbissbuden-Burger, welche neben Currywurst und Pommes den Weg ĂŒber die Theke finden. Es geht aber auch anders: Die Burger-Bratereien, welche sich tatsĂ€chlich auf Burger spezialisiert haben, haben einen anderen Anspruch und kreieren Burger in allen möglichen Varianten. Vom klassischen Cheeseburger, ĂŒber TexMex-Varianten, deftige Erzeugnisse mit Bacon & Co oder frische Alternativen mit Guacamole oder leckeren selbstgemachte Pestos. Alle diese Burger wĂŒrde ich eher unter dem Überbegriff Slowfood / Soulfood einordnen – also Gerichte, welche bewusst ein Gegenpol zum Fast-Food darstellen.